Wie aus activebizz das wurde, was heute unter meinem Namen weiterläuft
activebizz war über viele Jahre mehr als nur ein Name. Es war der Rahmen für Projekte, Kunden, Ideen und eine Arbeitsweise, die sich über lange Zeit entwickelt hat.
Diese Seite erzählt, wie alles angefangen hat, warum heute rainer-wittmann.de im Vordergrund steht – und was sich dabei verändert hat, ohne dass das Eigentliche verloren ging.
Kein Bruch. Eher die nächste saubere Version.
Der Name hat sich verändert. Die Haltung, die Erfahrung und die Art zu arbeiten sind geblieben.
Wie das alles angefangen hat
Ich war schon immer technikaffin. Einer dieser Typen, die stundenlang vor einem Gerät sitzen konnten, einfach weil es faszinierend war, was da passiert. Mein Einstieg war ein Atari 800 XL. Kein Internet, keine Tutorials, kein YouTube. Nur ein Buch mit Listings. Seitenweise Code, den man abgetippt hat – und wenn irgendwo ein Fehler drin war, durfte man ihn suchen. Stundenlang.
Irgendwann kam dann die Datasette, später ein Laufwerk für diese großen 5¼-Zoll-Disketten. Wie das Ding genau hieß, weiß ich heute nicht mehr. Aber ich weiß noch, wie sich das angefühlt hat: Das war nicht einfach Technik. Das war eine eigene Welt, in die man komplett eintauchen konnte.
Der PC kam später. Die ersten Systeme haben mich ehrlich gesagt nicht besonders beeindruckt. Aber mit Windows 95 ging es dann los. Photoshop – irgendwoher organisiert –, Corel Draw als erste gekaufte Software, irgendwann dann auch eine legale Photoshop-Version. Die war damals richtig teuer. Aber sie war jeden Pfennig wert.
Der Moment, in dem es ernst wurde
Eigentlich kam der entscheidende Impuls von außen. Ich war damals Redakteur bei einem regionalen Verlag, hatte aber schnell gemerkt, dass der klassische Journalismus nicht mein Ding ist. Zu viel, sagen wir mal, „Dreck am Stecken“. Das wollte ich so nicht.
Ein Verwandter hat mich dann auf eine andere Spur gebracht: Bürgernetzverein. Klingt unspektakulär, war aber genau das Richtige zur richtigen Zeit. Dort habe ich Leute kennengelernt, mit denen ich erste Schritte in Richtung Internet gemacht habe. Webseiten wurden damals noch von Hand in HTML geschrieben. CSS war eher Zukunftsmusik.
Dann kam Dreamweaver. Und plötzlich war da dieses Gefühl: Jetzt geht was. Nicht irgendwann – sondern jetzt.
Die Zeit von activebizz
Der Name entstand, wie viele Dinge damals entstanden sind: aus dem Zeitgeist heraus. Englisch musste es sein. International klingen. „Business“, „active“, das war damals die Denke.
Die Anfangszeit war – wie soll man sagen – lehrreich. Viel Selbststudium, viel Ausprobieren, viele Dinge, die nicht auf Anhieb funktioniert haben. Aber genau dadurch ist etwas gewachsen. Schritt für Schritt. Ohne Baukasten, ohne fertige Lösungen.
Irgendwann kamen die ersten Kunden. Dann mehr. Und viele davon sind bis heute geblieben. Nicht, weil alles immer perfekt war. Sondern weil die Basis gestimmt hat.
Wie ich arbeite
Ich bin keiner, der mit großen Worten um sich wirft. Keine endlosen Meetings, kein hochgestochenes Fachvokabular, hinter dem am Ende doch nur heiße Luft steckt.
Ich höre zu. Ich lasse Menschen reden. Und ich sage ehrlich, was sinnvoll ist – und was nicht. Man kann vieles machen. Aber man muss nicht alles machen.
Wenn etwas zu teuer ist, sage ich das. Wenn etwas keinen Sinn ergibt, auch. Und wenn es eine pragmatische Lösung gibt, dann ist die oft besser als die perfekte auf dem Papier.
Was ich bewusst nicht bin
Ich bin kein klassischer Agentur-Mensch. Kein Meeting-Hopper, kein PowerPoint-Erklärer. Ich brauche keinen Besprechungsraum, um Dinge zu verstehen oder umzusetzen.
Ich arbeite seit Jahren eigenständig. Nicht, weil ich muss, sondern weil ich es kann. Und weil ich mich auf mich selbst verlassen kann. Wenn ich mit anderen arbeite – wie mit Anna Sturm aus Amberg – dann funktioniert das, weil Vertrauen da ist. Kurz abstimmen, klar denken, sauber umsetzen. Fertig.
Und ja: Ich schreibe immer noch ganz normales Deutsch. Ohne Zeichen, die originär in die Mathematik gehören. Einfach verständlich, wie man eben spricht als Mensch.
Warum heute mein eigener Name im Vordergrund steht
activebizz war immer als Marke gedacht. Aber die Menschen haben nicht mit einer Marke gearbeitet. Sie haben mit mir gearbeitet. Und ich habe einen Namen. Niemand spricht mich mit „Herr activebizz“ an. Und genau da wird der Unterschied sichtbar.
Und irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt: Warum verstecke ich das eigentlich? Warum nicht klar sagen, wer dahintersteht?
Deshalb ist der Schritt zu rainer-wittmann.de kein Bruch. Es ist eher die logische Weiterentwicklung von dem, was über Jahre gewachsen ist.
Was heute anders ist
Früher war Webseitenbau vergleichsweise einfach. Inhalte sammeln, halbwegs strukturieren, auf eine Seite bringen, Menü drüber – fertig. Das hat lange funktioniert. Und für viele funktioniert es heute noch genauso.
Bei mir hat sich das verändert. Heute beginnt vieles nicht mehr mit einer fertigen Struktur, sondern mit einer Idee. Mit einem Gedanken im Kopf, der erst einmal Form bekommen muss. Und genau da hat sich in den letzten Jahren etwas Entscheidendes getan.
Man ist nicht mehr darauf angewiesen, für spezielle Anforderungen jemanden zu suchen, der Zeit hat, Lust hat oder gerade keinen schmerzenden Fingernagel. Oder Plugins zu kaufen, die nur das tun, was deren Entwickler für jedermann vorgesehen haben. Stattdessen gibt es Werkzeuge, die einen Rohentwurf liefern, mit dem man arbeiten kann. Nicht perfekt, aber oft erstaunlich brauchbar. Und es gibt Werkzeuge, die Software genauso programmieren, wie man es sich für den Kunden vorstellt: nicht von der Stange, sondern individuell ausgedacht und umgesetzt – und oft deutlich wirtschaftlicher als früher.
Ich nutze das. Nicht blind, sondern gezielt. Die Struktur entsteht im Kopf. Die Idee auch. Die Umsetzung wird unterstützt – aber gedacht wird immer noch selbst. Und dadurch lassen sich Dinge heute ganz anders entwickeln: klarer, durchgängiger und oft in einer Qualität, die früher so nicht möglich gewesen wäre.
Das bedeutet auch: Mehr Leistung bei gleichzeitig besserer Umsetzbarkeit. Nicht, weil plötzlich alles automatisch läuft, sondern weil man die richtigen Werkzeuge sinnvoll einsetzt.
Was geblieben ist
Ich arbeite im Kern noch genauso wie früher. Ich höre zu. Ich denke mit. Ich entscheide, was sinnvoll ist – und was nicht.
Vielleicht bin ich heute ein Stück selbstbewusster geworden. Nicht, weil ich alles besser weiß, sondern weil ich weiß, was funktioniert und was nicht. Und weil ich inzwischen zeigen kann, was alles möglich ist, wenn man Dinge konsequent zu Ende denkt.
activebizz war lange der Rahmen für das, was ich gemacht habe. Heute ist dieser Rahmen größer geworden. Die Möglichkeiten haben sich verändert, die Werkzeuge auch – aber die Grundlage ist geblieben.
Und wenn man es auf einen einfachen Nenner bringen möchte: Ich mache heute mehr als früher. Oft besser. Vielleicht. Und meistens mit weniger Umwegen. Genau deshalb war es Zeit, den Namen davor auch klar zu zeigen.
Vielen Dank für das Interesse und die Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!
Genug gelesen. Jetzt können wir auch konkret werden.
Wenn Du bereits über activebizz zu mir gefunden hast, bist Du hier weiterhin richtig. Und wenn Du zum ersten Mal hier bist: Willkommen. Ich schreibe bewusst in der Du-Form. Das passt besser zu meiner Art zu arbeiten. Die Geschichte dahinter kennst Du jetzt. Wenn noch Fragen offen sind, lass uns einfach sprechen.