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Klangwolke | Bayerische Lieder (2026)

Fui zlang her (Remastered 2026)

Bayrisches Rock-Anthem

Fui z’lang her
Fui zlang her (Remastered 2026)
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Über das Lied
Fui z’lang her

„Fui z’lang her (Remastered 2026)“ geht einen Schritt weiter als das Original. Die neue Version nimmt sich bewusst Zeit, lässt Luft zwischen den Tönen und baut die Emotion langsam auf, statt sie sofort auszusprechen. Der Einstieg ist fast still. Wind, Raum, einzelne Gitarrentöne – mehr braucht es nicht. Die ersten Zeilen wirken wie Gedanken, die einem unterwegs kommen, ohne dass man sie festhalten will. Erinnerungen an gemeinsame Tage, an Berge, an Gespräche, die selbstverständlich waren. Mit dem ersten Refrain öffnet sich der Song vorsichtig. Ein Rhythmus setzt ein, die Musik bekommt Gewicht, aber bleibt zurückhaltend. Es geht nicht um Lautstärke, sondern um das Gefühl, dass etwas da war, das nicht einfach verschwunden ist.

Im zweiten Teil wird die Bewegung spürbarer. Die Instrumente tragen den Song weiter, die Bilder werden klarer: gemeinsame Wege, einfache Momente, dieses leise Einverständnis, das man nicht erklären muss. Genau darin liegt die Stärke des Songs – in dem, was nicht gesagt werden muss. Der Bruch kommt später. Alles wird reduziert, fast leer. Die Stimme steht alleine im Raum. Und genau dort trifft der Song am stärksten. Nicht durch große Worte, sondern durch das, was übrig bleibt.

Im letzten Refrain wächst die Musik zu einer ruhigen, aber kraftvollen Hymne. Kein Pathos, keine Übertreibung – nur die Erkenntnis, dass Zeit vergeht und dass das, was einmal war, nicht vollständig zurückkommt. Aber auch, dass es nicht ganz weg ist.

Die Remastered-Version macht hörbar, was im Kern des Songs steckt: Erinnerung ist nichts Statisches. Sie bewegt sich mit. Und manchmal merkt man erst später, wie viel sie bedeutet hat. Am Ende bleibt nur noch wenig. Und genau das ist genug.

Liedtext zu
Fui z’lang her

(C) Rainer Wittmann, 2026

Mir san ganga, immer weiter,
koa Uhr, nie wie da Wind.
Vo di Berg aus owe gschaut,
ham uns fast alles anvertraut.

Drei, vier Bier in frischer Luft,
aufgsaugt a den Sommerduft,
koa Gedankn, der uns druckt,
nur da Dog, der langsam ruckt.

Frische Luft, Stoa um Stoa,
oben steh, owe schaun.
Koana red, mir wissn’s eh,
dass des da drobn … anders geht.

Auf di Berg, da samma ganga,
a wenn da Himmel a vohanga,
Drei, vier Bier, in frischer Luft,
aufgsaugt a den Sommerduft.
Lang is’s her, dass mir so warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.

Frei im Kopf und einig g’wesen,
a Meinung ham, ned bloß drüber redn,
A Lacha hier, a Lacha do,
Wia war das da glei nommal no?

Stille is koa leere Zeit,
wenn ma se mit’nanda freid,
da oane woas, wos da andere mog,
so geht da Dog, so geht da Dog.

Auf di Berg, da samma ganga,
a wenn da Himmel a vohanga,
Drei, vier Bier, in frischer Luft,
aufgsaugt a den Sommerduft.
Lang is’s her, dass mir da warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.

Z’samm auffe, z’samma g’hockt,
z’samm drunga, z’samm owe!
Feieramd!

Lang is’s her, dass mir so warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.
Lang is’s her, Zeit geht vorbei.
fui zu schnell, ja fui zu schnell.

Lang is’s her, dass mir so warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.

S’Reicht no ned fürs ganze Lebn.

Lang is’s her, dass mir so warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.
S’Reicht no ned fürs ganze Lebn.

Klangwolke | Bayerische Lieder (2026)

Fui z’lang her (Ur-Version)

Bayerischer Song

Fui z’lang her

Über das Lied
Fui z’lang her

Die Ur-Version "Fui z’lang her" erzählt von gemeinsamen Momenten in den Bergen, von Freundschaft, Zeit und dem Blick zurück. In ruhigem Tempo und klarer Sprache entsteht ein Bild von Tagen ohne Eile, von Gesprächen, die nicht geführt werden mussten, und von Nähe, die selbstverständlich war.

Liedtext zu
Fui z’lang her

(C) Rainer Wittmann (2026)

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