I sing mei Liad
Über das Lied
I sing mei Liad
Mit dem ersten Tauwetter zieht es den Mann wieder hinauf in die Berge. Wenn der Schnee langsam schmilzt, die Wege frei werden und das Tal noch still daliegt, beginnt für ihn die schönste Zeit des Jahres. Dort oben, zwischen Bergbach, Vogelstimmen und dem Duft feuchter Nadeln, findet er das, was im Alltag oft verloren geht.
Liedtext zu
I sing mei Liad
(C) Rainer Wittmann (2026)
[INTRO WITH BAVARIAN BRASS]
[VERS 1]
Drunt im Tal, ja da steht, mei Haus,
doch aus der Hütt’n aufm Berg, da schau i raus,
wo da Bergbach fließt, die Fisch lein springen,
könnt i jeden Tag vor Freud nur singen.
[REFRAIN]
I sing mei Liad, i sing dei Liad,
sings laut mit Herzblut dabei.
I sing des Liad, i leb des Lied,
weil’s mi frei im Herzen macht.
[VERS 2]
Die Vögel zwitschern, die Sonne strahlt,
durch die Bäume, so sichtbar zart.
Der Duft der Nadeln is so herrlich,
i brauch ned mehr … ehrlich.
[REFRAIN]
I sing mei Liad, i sing dei Liad,
sings laut mit Herzblut dabei.
I sing des Liad, i leb des Lied,
weil’s mi frei im Herzen macht.
[BRIDGE]
Im Winter muss i dann ins Tal zurück,
Jeder Schritt schmerzt, s’is verrückt.
Sag „Servus“ zu meim Berg-Paradies
und hoff dass es im Herbst no schöner is.
[SOLO WITH BAVARIAN BRASS]
[REFRAIN CHOIR 2x]
I sing mei Liad, i sing dei Liad,
sings laut mit Herzblut dabei.
I sing des Liad, i leb des Lied,
weil’s mi frei im Herzen macht.