Die Wand
Über das Lied
Die Wand
Dieser Song übersetzt ein körperliches Erlebnis in Klang. Ausgehend von einem einfachen Impuls – Widerstand, Aufprall, Stille – entfaltet sich eine Musik, die weniger erzählt als reagiert.
Liedtext zu
Die Wand
(C) Rainer Wittmann, 2025
[Strophe 1]
Heute Morgen bin ich
zu nah an mich geraten.
Ein Schritt zu viel,
und die Wand war da.
Kein Plan dahinter,
nur Bewegung.
Vielleicht wollte mein Kopf
endlich eine Antwort.
[Pre-Chorus]
Ich hab mich entschuldigt,
ganz automatisch.
Man sagt das ja so,
wenn man nichts versteht.
[Refrain]
Und dann war da dieser Schlag.
Kein Wort,
nur Wirkung.
Kein Satz,
nur Widerstand.
Und alles in mir
war kurz still.
[Strophe 2]
Meine Synapsen
tanzen durcheinander,
als hätte jemand
den Himmel geschüttelt.
Sterne hinter der Stirn,
für einen Moment.
Zu hell, um Zufall zu sein,
zu dumm für Bedeutung.
[Refrain]
Und dann war da dieser Schlag.
Kein Zeichen,
nur Kontakt.
Die Wand blieb ruhig.
Ich nicht.
[Bridge]
Vielleicht spricht sie
nur mit denen,
die hart genug zuhören.
Vielleicht ist ihre Sprache
reiner Wille.
[Outro]
Ich bin gegangen,
sie ist geblieben.
Und irgendwo dazwischen
hat etwas begonnen,
zu wirken.
[SPOKEN]
AUA!