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Smoobu-Plugin für die Studios an der Alten Post

Für die Studios an der Alten Post entstand ein individuelles WordPress-Plugin auf Basis der Smoobu-API. Statt öffentlicher Belegungskalender wurde ein intelligenter Verfügbarkeitsfinder entwickelt, der Gästen passende Tiny-Häuser vorschlägt, ohne interne Auslastungen sichtbar zu machen.

Wie für die Studios an der Alten Post ein individuelles WordPress-Smoobu-Plugin mit Verfügbarkeitsfinder, Tiny-House-Logik, eigener UX und geschützter Buchungsführung entwickelt wurde.
Format Labor-Beitrag vom 18.05.2026 von Rainer Wittmann
Bereich Labor / Laborprotokolle
Inhalt

Die Grundidee: Kein Einheitsbrei

Für die Webseite studios.alte-post-ponholz.de entstand ein eigenes WordPress-Plugin, das die Buchungslogik der Studios an der Alten Post mit einer individuell gestalteten Benutzerführung verbindet. Ziel war es nicht, einfach nur ein externes Buchungssystem einzubetten, sondern eine Lösung zu entwickeln, die sich nahtlos in die Webseite einfügt, für Gäste verständlich bleibt und gleichzeitig die Verfügbarkeit der einzelnen Unterkünfte nicht unnötig offenlegt.

Die Studios an der Alten Post befinden sich in Maxhütte-Haidhof Ponholz, zentral im Städtedreieck Teublitz, Maxhütte-Haidhof und Burglengenfeld. Die Tiny-Häuser liegen nur rund drei Minuten von der A93 entfernt und bieten damit eine sehr praktische Lage für Gäste, die schnell Richtung Regensburg, Schwandorf oder Hof unterwegs sein möchten. Regensburg ist über die Autobahn in kurzer Zeit erreichbar, der Regensburger Dom liegt etwa 20 Kilometer entfernt, der Hauptbahnhof Regensburg etwa 21 Kilometer.

Ausgangslage: Tiny-Häuser mit moderner Buchungslogik

Die Unterkünfte der Studios an der Alten Post sind modern ausgestattet und richten sich an Gäste, die unkompliziert, komfortabel und ruhig wohnen möchten. Jede Wohneinheit verfügt über ein eigenes Badezimmer mit Dusche, Klimaanlage, Flachbild-TV, Kühlschrank, kostenfreies WLAN und einen gemütlichen Sitzbereich. Direkt an der Unterkunft stehen öffentliche Parkplätze kostenlos zur Verfügung.

Die zentrale Herausforderung: Buchbarkeit zeigen, aber keine Kalender offenlegen

Ein klassischer Belegungskalender wäre technisch möglich gewesen, hätte aber zu viel preisgegeben. Wenn freie und belegte Tage öffentlich sichtbar sind, entsteht schnell ein indirekter Einblick in die Auslastung einzelner Unterkünfte. Für eine kleine Objektgruppe mit mehreren Tiny-Häusern ist das aus strategischer Sicht nicht ideal.

Deshalb wurde das Plugin bewusst nicht als öffentlicher Kalender entwickelt, sondern als Verfügbarkeitsfinder. Der Gast gibt Anreise, Abreise und Personenzahl ein. Das System prüft im Hintergrund die Verfügbarkeiten über die Smoobu-Schnittstelle und schlägt anschließend eine passende Unterkunft vor. Die eigentliche Belegung einzelner Studios bleibt dabei verborgen.

Technischer Kern: Smoobu als Verfügbarkeitsmaschine

Die Smoobu-API wird im Plugin als zentrale Verfügbarkeitsquelle genutzt. Das Plugin lädt im Hintergrund einen definierten Zeitraum von bis zu 200 Tagen und wertet daraus die möglichen Buchungszeiträume aus. Dadurch bleibt Smoobu weiterhin das führende System für Verfügbarkeit, Buchbarkeit und Weiterleitung, während die Webseite eine eigene, kundenfreundliche Oberfläche erhält.

Besonders wichtig war die korrekte Übergabe der Buchungsparameter an Smoobu. Die Weiterleitung zur Buchungsseite erfolgt mit Parametern wie Anreise, Abreise, Personenzahl und Apartment-ID. Dabei wurde die Datumsformatierung sauber angepasst, damit Smoobu die übergebenen Werte zuverlässig verarbeitet.

Frontend: Ein Buchungsassistent statt ein nacktes Formular

Im Frontend entstand kein nüchternes Suchformular, sondern ein kleiner Buchungsassistent. Gäste wählen ihren gewünschten Zeitraum und geben die Personenzahl an. Das Plugin prüft anschließend die verfügbaren Tiny-Häuser und gibt eine konkrete Empfehlung aus.

Diese Empfehlung enthält nicht nur den Namen der Unterkunft, sondern auch zusätzliche Informationen, die für die Entscheidung wichtig sind. Dazu gehören ausgewählte Merkmale wie Haustiere erlaubt, 2-Bett, Küche oder Asam-Suiten. So entsteht ein deutlich besseres Gefühl für die Unterkunft, ohne dass der Gast lange vergleichen muss.

Visuelle Aufwertung: Bilder direkt in der Ergebnisanzeige

Ein wichtiger Entwicklungsschritt war die Integration eigener Bilder pro Unterkunft. Obwohl sich die Tiny-Häuser gestalterisch ähneln, sorgt ein Bild in der Ergebnisanzeige sofort für mehr Vertrauen und Orientierung. Der Gast sieht nicht nur ein technisches Suchergebnis, sondern bekommt eine konkrete Unterkunft präsentiert.

Die Bilder werden im Plugin einfach über Bild-URLs gepflegt. Das macht die Verwaltung pragmatisch und schnell: Bild kopieren, URL eintragen, speichern. Gerade bei einem kleineren Objektbestand ist diese Lösung deutlich schlanker als ein überdimensioniertes Medien- oder Galerie-System.

UX-Entscheidung: Weniger anzeigen, besser führen

Während der Entwicklung wurde auch geprüft, ob freie Tage direkt im Datepicker markiert werden sollten. Technisch wäre das möglich, allerdings hätte diese Lösung wieder Teile der Auslastung sichtbar gemacht. Außerdem wäre die Logik komplex geworden, weil sich nach Auswahl eines Anreisedatums dynamisch die maximal mögliche Aufenthaltsdauer über alle verfügbaren Tiny-Häuser hinweg berechnen müsste.

Die bewusst reduzierte Lösung ist deshalb stärker: Der Nutzer sucht seinen Zeitraum, das System antwortet mit einem passenden Vorschlag. Keine Kalenderanalyse, keine sichtbaren Belegungslücken, keine Überforderung. Die Oberfläche bleibt einfach, während die eigentliche Logik im Hintergrund arbeitet.

Admin-Logik: Apartments, Merkmale und Bilder pflegen

Für die Verwaltung wurden die Apartments mit den relevanten Daten im Plugin hinterlegt. Dazu gehören die Smoobu-ID, der Name der Unterkunft, ausgewählte Merkmale und die Bild-URL. Während der Entwicklung wurde außerdem eine Wiederherstellungsfunktion eingebaut, um die Apartment-Daten bei Bedarf schnell neu setzen zu können.

Diese pragmatische Absicherung war wichtig, weil bei der Arbeit an Optionsfeldern schnell Daten überschrieben werden können. Statt umständlich über die Datenbank zu arbeiten, kann die Wiederherstellung direkt über eine kleine Admin-Funktion ausgelöst werden. Das spart Zeit und macht das System robuster in der Weiterentwicklung.

Warum kein Standard-Widget?

Ein Standard-Widget hätte vermutlich schneller eingebunden werden können, hätte aber die gestalterische und strategische Kontrolle eingeschränkt. Die Webseite sollte nicht wie eine technische Fremdeinbettung wirken, sondern wie eine eigene Buchungsoberfläche der Studios an der Alten Post.

Durch das eigene Plugin bleiben Gestaltung, Sprache, Nutzerführung und Weiterleitung vollständig kontrollierbar. Smoobu bleibt im Hintergrund das System für die Buchbarkeit, während die Webseite den ersten Kontakt mit dem Gast übernimmt.

Mehrfachnutzung: Eine Lösung für mehrere Seiten des Kunden

Ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung war die Wiederverwendbarkeit. Das Plugin wird in Kürze nicht nur auf studios.alte-post-ponholz.de eingesetzt, sondern auch auf zwei weiteren Webseiten desselben Kunden erscheinen. Deshalb wurde die Lösung nicht als einmaliger Sonderfall gedacht, sondern als übertragbares System.

Die Grundlogik bleibt gleich: Der Gast gibt seine Reisedaten ein, das Plugin prüft die Verfügbarkeit über Smoobu und gibt eine passende Unterkunft aus. Je nach Webseite können Texte, Apartments, Bilder und Ausstattungsmerkmale angepasst werden. Damit entsteht aus einer Einzellösung ein wiederverwendbares Buchungsmodul für mehrere Objektseiten.

Ergebnis: Ein schlanker Verfügbarkeitsfinder mit klarer Buchungsführung

Das Ergebnis ist ein individuelles WordPress-Plugin, das die technische Stärke von Smoobu mit einer eigenen, conversion-orientierten Oberfläche verbindet. Gäste müssen keine Kalender interpretieren, sondern erhalten nach Eingabe ihrer Reisedaten eine konkrete Empfehlung. Die Webseite bleibt übersichtlich, die Buchungslogik bleibt geschützt und die Weiterleitung zur eigentlichen Buchung erfolgt sauber vorbereitet.

Für die Studios an der Alten Post ist diese Lösung besonders passend, weil sie den Charakter der Unterkunft unterstützt: modern, kompakt, unkompliziert und gut erreichbar. Wer eine Wohnung in Ponholz buchen möchte, bekommt nicht erst eine komplexe Buchungsmaske präsentiert, sondern wird Schritt für Schritt zur passenden Unterkunft geführt.

Fazit: Technische Zurückhaltung als bessere Nutzerführung

Dieses Projekt zeigt, dass eine gute Buchungslösung nicht immer mehr Informationen anzeigen muss. Manchmal entsteht die bessere Benutzererfahrung gerade dadurch, dass technische Komplexität verborgen bleibt. Der Gast sieht nur das, was für seine Entscheidung wichtig ist: Zeitraum, Personen, passende Unterkunft, Ausstattung und Bild.

Im Hintergrund arbeitet eine deutlich komplexere Logik aus Smoobu-Abfrage, Datumsprüfung, Apartment-Zuordnung und Buchungsweiterleitung. Genau darin liegt der Wert des Plugins: Es reduziert Komplexität, schützt interne Informationen und macht aus einer technischen Verfügbarkeitsprüfung eine einfache, freundliche Buchungserfahrung.

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