Web-Design ist was für Schwache.
Mich kickt, was dahinter liegt.
Seit 1997 mache ich das hier. Was nach außen wie Webentwicklung aussieht, ist in Wirklichkeit etwas anderes: Denkarbeit. Struktur. Inhalt. Technik. Und die Bereitschaft, so lange dranzubleiben, bis es wirklich passt.
Dann coden.
Keine fertige Schablone.
Erst verstehen, dann lösen.
Ich arbeite mich in Projekte hinein, bis ich sie verstehe. Nicht oberflächlich, sondern so tief, dass Entscheidungen Substanz haben und nicht nur gut aussehen.
Ich nutze Systeme wie WordPress – aber nicht als Baukasten, sondern als Werkzeug. Der Unterschied liegt nicht im System, sondern in der Umsetzung. Und genau da entsteht Qualität.
Was ich mache. Warum ich es mache. Und warum ich vieles anders sehe.
Was machst du den ganzen Tag so?
Eigentlich viel zu viel. Wahrscheinlich auch deshalb, weil mein Beruf gleichzeitig mein Hobby ist. In moderner Sprache würde man sagen: Content Manager. Klingt erstmal trocken – ist es aber nicht.
Was willst du mit hübschen Oberflächen, die irgendwo im Internet rumstehen und nichts können? Ich liefere komplette Lösungen. Durchdacht, funktionierend, mit Struktur dahinter. Für grafische Dinge arbeite ich mit Anna Sturm aus Amberg zusammen. Die ist so kreativ, dass es dir manchmal die Synapsen neu sortiert.
Und sie ist nicht nur „Malstift“, sondern denkt genauso in Konzepten wie ich. Wir arbeiten Hand in Hand – jeder macht das, was der andere nicht macht, nicht machen will oder einfach besser kann.
Seit einigen Jahren kommt noch etwas Entscheidendes dazu: Anna gibt oft das grafische Konzept und die inhaltliche Richtung vor – ich setze das Ganze dann technisch um und bringe es zum Laufen.
Und genau da passiert etwas Spannendes. Sie denkt anders als ich. Frischer, schneller, manchmal auch radikaler. Das sorgt dafür, dass ich Dinge nicht einfach nur „gut“ mache, sondern neu denke.
Sie ist jung, dynamisch und hat ein Gespür für Wirkung. Ich bringe Erfahrung, Struktur und den Blick für das große Ganze mit. Und genau diese Mischung funktioniert erstaunlich gut.
Am Ende entsteht daraus etwas, das weder allein so geworden wäre.
Ich entwickle Websites, Systeme und Strukturen. Für digital und für Print. Und am Ende soll das Ganze nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren.
In Wirklichkeit geht es darum, Inhalte so aufzubauen, dass sie logisch, verständlich und auffindbar sind. Für Menschen – und für Systeme.
Was machst du konkret – also technisch gesehen?
Im Kern baue ich Dinge, die funktionieren müssen. Websites, Systeme, kleine Tools – manchmal sichtbar, manchmal komplett im Hintergrund.
Programmieren gehört natürlich dazu. Aber nicht dieses „ich schreib mal schnell ein bisschen Code“, sondern eher: Dinge so bauen, dass sie stabil laufen, erweiterbar sind und nicht nach einem halben Jahr auseinanderfallen.
Ich habe zum Beispiel ein autkarkes GIS-System entwickelt, mit dem man Anlagen, Standorte und technische Dinge verwalten kann. Das läuft inzwischen seit vielen Jahren und wird tatsächlich im Alltag genutzt. Also nichts, was nur gut aussieht – sondern etwas, das gebraucht wird.
Ein großer Teil meiner Arbeit ist aber auch Reparatur. Webseiten, die langsam sind, kaputt sind oder irgendwo unterwegs falsch abgebogen sind. Da gehe ich rein, finde den Fehler und bringe das Ganze wieder auf Spur.
Und dann gibt es noch die Fälle, wo einfach alles ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Da wird nichts komplett neu gemacht, sondern sinnvoll modernisiert. Schneller, klarer, besser bedienbar – ohne dass man alles über den Haufen werfen muss.
Warum legst du so viel Wert auf Struktur?
Weil sie alles entscheidet. Design kann gut aussehen – aber wenn die Struktur nicht stimmt, funktioniert die Seite nicht. Punkt.
Viele bauen erst die Oberfläche und versuchen danach, irgendwie Ordnung reinzubekommen. Das ist wie ein Haus ohne Plan zu bauen und sich später zu wundern, warum nichts richtig zusammenpasst.
Gute Struktur dagegen trägt alles: Inhalte, SEO, Nutzerführung und auch die Technik im Hintergrund. Wenn die stimmt, wird alles andere plötzlich einfacher.
Wie stehst du zu klassischen SEO-Tools?
Die können helfen – aber sie denken nicht für dich.
Wer nur nach Checklisten arbeitet, bekommt auch nur Ergebnisse, die aussehen wie aus einer Checkliste.
Wirklich gute Sichtbarkeit entsteht nicht durch grüne Häkchen, sondern durch Verständnis. Dafür, wie Inhalte aufgebaut sind, wie Nutzer denken und wie Systeme Informationen verarbeiten.
Was unterscheidet dich von anderen?
Ich arbeite nicht nach Anleitung.
Wenn etwas nicht passt, wird es angepasst. Und wenn es grundsätzlich nicht passt, wird es komplett neu gedacht.
Das dauert manchmal länger, spart aber am Ende genau die Zeit, die andere später in Korrekturen investieren.
Wie gehst du an Projekte heran?
Erst verstehen. Dann strukturieren. Dann bauen.
Klingt simpel – wird aber erstaunlich oft ignoriert.
Viele springen direkt ins Machen. Und merken erst später, dass ihnen die Grundlage fehlt.
Ich drehe das bewusst um. Und genau deshalb bleibt am Ende mehr stehen.
Ein Weg, der nie ganz aufgehört hat
Musik begleitet mich seit meiner Kindheit. Angefangen mit Orff-Instrumenten, später Blasmusik, verschiedene Instrumente – nicht perfekt, aber mit Gefühl.
Dann kam eine längere Pause. Und irgendwann dieser Moment, der alles wieder geöffnet hat.
Heute ist Musik wieder ein Teil meines Lebens – anders als früher, freier, experimenteller.
Die Klangwolke ist daraus entstanden: kein Projekt, sondern ein Archiv aus Ideen, Phasen und Momenten.
Und fertig ist das alles bis heute nicht.
Wie ich Dinge sehe
Keine Abkürzungen
Schnelle Tricks funktionieren selten langfristig. Gute Arbeit braucht Zeit – zahlt sich aber aus.
Verstehen statt kopieren
Tools sind Werkzeuge. Entscheidend ist, ob man weiß, was man tut.
Klarheit vor Komplexität
Wenn etwas kompliziert wirkt, ist es meistens nicht sauber gedacht.